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"Was immer Du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an.“

Johann Wolfgang von Goethe

Vorstand Dreieich

Schön, dass Sie bei uns vorbeischauen und Interesse an unserer Arbeit haben.

Dreieich ist eine wunderschöne, lebens- und liebenswerte Stadt. Wir und viele andere Menschen engagieren sich dafür, dass dies so bleibt und dass sich alle Menschen hier wohl fühlen. Soziale Probleme sind leider alltäglich geworden. Wir suchen gesellschaftliche Mehrheiten, um dem entgegenzuwirken.

Selbstverständlich sind wir jederzeit für Anregungen und Kritik dankbar. Wir laden Sie herzlich zur Mitarbeit, zum Gedankenaustausch und zur Diskussion ein! Nehmen Sie bei Interesse ganz unkompliziert telefonisch oder per Mail Kontakt zu uns auf!

Wir freuen uns, Sie auf einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu können! Auf unseren Seiten werden wir Ihnen künftig unsere politischen Ziele, Erfolge und auch die Menschen in unserer Partei vorstellen. Schauen Sie einfach mal rein!

Unsere Zusammenkünfte finden regelmäßig jeden 2.Donnerstag im Monat um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Sprendlingen in der Fichtestr.50 statt.  

Ihre

Ortsverbandsvorsitzenden

DIE LINKE. Dreieich

Natascha Bingenheimer und Alexander Lauber

Tel.: 0174/4952610

Email: dreieich@die-linke-kreis-offenbach.de

Sozialer Kahlschlag für Mieter der Wohnstadt Hirschsprung in Dreieich

— abgelegt unter: ,

DIE LINKE. Dreieich ist entschieden gegen Verkauf der Landesanteile Hessens an den Nassauischen Heimstätten

Sozialer Kahlschlag für Mieter der Wohnstadt Hirschsprung in Dreieich

Wohnen muß bezahlbar bleiben

Dreieich, 16.02.2012. „Die Wohnstadt Hirschsprung ist in den 60er Jahren ein Vorzeigeprojekt der Nassauischen Heimstätte gewesen, das mit dem Motto „Wohnstadt statt Siedlung“, dem Anspruch einer Trennung von Auto- und Fußgängerverkehr, und einem ausgesprochen sozialen Anspruch angetreten ist. In der Pilotsiedlung Hirschsprung in Dreieich wurde die architektonische Idee des „Y-Hauses“ geboren.“
 
Natascha Bingenheimer, Stadtverordnete DIE LIINKE. in der Dreieicher Stadtverordnetenversammlung, und Fritz Elgert, Fraktionsführer DIE LINKE. der Kreistagsfraktion in Dietzenbach, fürchten durch aktuelle Entwicklungen in der Landespolitik um die Zukunft Hirschsprungs: „Hauptanteilseigner der Nassauischen Heimstätte, die in Hessen über 60.000 Wohnungen hält, ist - das Land Hessen. Mehr als die Hälfte der Wohnungen richtet sich mit besonders günstigen Mieten an sozial schwache Mieter. Nun überlegt das Land ernsthaft, die Mehrheitsanteile an den Nassauischen Heimstätten zu verkaufen. Das ist ein Skandal.“

Dies bedeutet für die Mieter – auch in der Wohnstadt Hirschsprung - steigende Mietzahlungen, vielleicht die drohende Veräußerung der Liegenschaften. Sozial Schwache, die schon jetzt kaum die Mieten samt exorbitanten Nebenkosten stemmen können, bleiben auf der Strecke und machen Speckgürtel-Dinkis (Double Income No Kids) Platz.
 
Der Kommentar des Finanzministers Dr. Thomas Schäfer, CDU, dass es nicht zu den Kernaufgaben eines Landes gehöre, eine Wohnungsbaugesellschaft zu betreiben, ist der reine Hohn. Eine Landespolitik, die ihre Aufgabe nicht mehr darin sieht,  im Rahmen der Öffentlichen Daseinsvorsorge die aus sozialen Verwerfungen entstandenen Ungerechtigkeiten zumindest abzufedern, zum Beispiel durch sozialen Wohnungsbau, hat ihre Existenzberechtigung in dieser Form verspielt. Ein Statement in der Art, wie Herr Schäfer es geäußert hat, wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen.
 
Auch daran sieht man, dass die Tendenz, Gewinne zu privatisieren, Verluste aber zu vergesellschaften, ungebrochen anhält. Unrentable Liegenschaften werden zukünftig – wie überall – zunächst verramscht, weil die Kommunen und Länder pleite sind, dann luxussaniert und an Wohlhabende neu verkauft oder vermietet. Hier ist jeglicher sozialer Anspruch verloren gegangen. DIE LINKE. fordert das Land Hessen auf, unverzüglich von den Plänen der Veräußerung der Mehrheitsanteile an den Nassauischen Heimstätten Abstand zu nehmen.“

"Das Problem betrifft darüber hinaus eine ganze Vielzahl von Liegenschaften im Kreis und in Hessen. Darüber muss öffentlich diskutiert werden."

Kontaktadresse:
Natascha Bingenheimer
0174/4952610
bingenheimer@web.de
sowie
Alexander Lauber  

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