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Das Publikum im Hintergrund lauscht den Vorträgen von Lise Kula (links) und Elke Kreiss (rechts). Moderation durch Marco Warmt (Mitte).

Marco Warmt

50 Jahre 68er-Bewegung

Die Erkenntnis das der Kampf um Geschlechtergerechtigkeit noch lange nicht beendet ist

Erstaunte Blicke, hier und da ein Lacher und eine erregte Diskussion, die LINKE. Kreis-Offenbach hat am vergangenen Donnerstag in Rödermark pünktlich zum internationalen Frauentag sich des Kampfes der Frauen um 1968 erinnert.

Elke Kreiss, selbst Zeitzeugin dieser Tage, berichtete von beeindruckenden Aktionen der Frauen um sich gegenüber machohaften Männern Gehör zu verschaffen. Bereits hier wurde deutlich: Bis heute besteht keine Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern.

Lise Kula erläuterte im Anschluss eine zentrale Frage: Was ist linker Feminismus und was müssen wir ändern und fordern? Die Antwort auf diese Frage ergab sich bei Betrachtung der geringeren Bezahlung von Frauen gegenüber Männern im Grunde von selbst. Es gibt keinen linken Feminismus da Feminismus immer links ist. So seien linke Kräfte seit je her die einzigen, die die Lohnunterschiede ernsthaft bekämpfen wollten.

Alle Anwesenden waren sich einig: Es gibt noch viel zu tun, um eine wirkliche Gleichberechtigung der Geschlechter zu erreichen und der Kampf der 68er Bewegung kann hierfür als Grundlage genutzt werden.