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Joost Reinke

DIE LINKE will 100000 neue Pflegekräfte

Es ist zu begrüßen, wenn nun auch die Langener Stadtverwaltung den Pflegenotstand thematisiert und dagegen mobil machen will. In der Pflege herrscht allerdings schon seit Jahren an allen Ecken und Enden Personalmangel. Das betrifft sowohl die Alten- wie die Krankenpflege, die Sozialstationen wie die Krankenhäuser. Auf diese Problematik haben Vertreter der LINKEN und der Gewerkschaften bei ihrer Veranstaltung "die Ökonomisierung des Gesundheitswesens" in der Langener Stadthalle am 24. August 2017 sehr deutlich hingewiesen. Auch der demographische Wandel, dass Menschen in Deutschland immer älter und damit immer anfälliger und länger pflegebedürftig werden, ist wahrlich keine neue Erkenntnis. Aber wie damit umgehen? Darüber wird kontrovers diskutiert. Die momentan regierenden Parteien haben unser Gesundheitswesen seit Jahren kaputtgespart. Die zunehmende Privatisierung führt dazu, dass Menschen immer mehr nur noch als Kostenfaktoren gesehen werden. In vielen Krankenhäusern haben Betriebswirtschaftler die Regie übernommen. 

Einzig die LINKE kämpft konsequent gegen diesen Missstand an. In ihrem Bundestagswahlprogramm hat die LINKE die Forderung nach Verbesserungen im Gesundheitswesen konkretisiert: 100000 neue Pflegekräfte in Deutschland! Das ist viel mehr als nur eine schwammige Absichtserklärung.

Natürlich wissen die LINKEN, dass Krankenschwestern und Pfleger nicht auf den Bäumen wachsen, aber unsere Gesellschaft muss an dieser Stelle umsteuern. Der Pflegeberuf muss wieder attraktiver werden. Krankenschwestern und Altenpfleger müssen in den Fokus unserer Aufmerksamkeit rücken. Ein gesellschaftliches Umdenken muss einsetzen - und das nicht erst, wenn jede/r die Pflegeproblematik am eigenen Leib zu spüren bekommt.

Deshalb können wir als LINKE nur dazu aufrufen, diese Probleme ernst zu nehmen und sie bis zum 24. September 2017 nicht zu vergessen!